4. Apr, 2016

So liebevoll und toll empfangen von Familie, Freunde und Bekannten. Da fällt das Ankommen erstaunlicher Weise auch gar nicht schwer. Nach den ersten Tagen Freundehopping schmeckt dann tatsächlich auch wieder die Arbeit... Eben auch ein Herzensweg.

20. Mrz, 2016

An unseren Körper, dass er durchgehalten hat. An unsere vielen Mitwanderer, die gezeigt haben, dass geteilte Momente das Wichtigste sind. Und das es keine Nationalitäten und keine Altersunterschiede gibt. Sondern nur, dass Aufeinander zugehen. Danke an all die Menschen, die ihr Auto geteilt haben und uns zu Unterkünften, Essen und zurück zum Trail gefahren haben. An all die Menschen, die uns ein Bett, ein Essen, einen Tee, freundliche Worte, gute Tipps, ein Lächeln geschenkt haben, und die uns damit besonders gezeigt haben, wie wichtig liebevolle Kontakte selbst zu Fremden sind und die damit diese Reise noch besonderer gemacht haben. Fremde sind nur Freunde, die Du noch nicht kennst. Dieser Spruch ist definitiv in seiner ganzen Intensität in Neuseeland zu erfahren.
Und danke an all die Menschen, die diesen Weg im Hintergrund organisieren, die Hütten warten, manchmal komplett bescheuerte Strecken in den Busch schlagen, über die wir hinterher lachen können. Denn gerade diese machen das Wilde dieses Trails aus. Auch wenn ich sie nicht unbedingt noch mal brauche. Jeder Schritt war eine besondere Erfahrung. Und danke an die unzähligen Lianen, Farne, Bäume und Wurzeln, die mich vor dem Abstürzen bewahrt haben.
Und an meinen Rucksack, der durchgehalten hat, immer artig alles Überlebenswichtige getragen hat, unser Heimchen, dass erst in der letzten Zeit an zwei Nähten undicht wurde. Wie wichtig gute Qualität ist und wie abhängig ich von meinen Sachen bin, wurde mir erst bewusst, als ich einige Tage nicht hätte einkaufen können und irgendwo im Berg war.

Wir haben 52x im Zelt geschlafen, 24x in den Hütten, den Rest der Zeit nie länger als zwei Nächte in einem Bett, an einem Ort verbracht. Nur Weihnachten und Neujahr waren Ausnahmen. Danke nochmal Karen und Arthur und Denise und Peter für Eure unglaubliche Gastfreundschaft in dieser Zeit. Natürlich auch an Karianne und Graham, schon allein für die definitiv beste Aussicht aus einem Gästezimmer. An Mina und Bill für das erste Gästezimmer unseres Weges. Und danke auch an all die anderen Menschen, die sich darum kümmern, dass Fremde überall ein Bett haben, mal besser, mal grandios, mal überarbeitungswert... Und dabei definitiv am bemerkenswertesten Tide Song B&B. Wobei, nicht zu vergessen, Marianne vom Hopewell B&B, die uns aus dem schlimmsten Regen gerettet hat, als wir noch nicht daran gewöhnt waren, ständig nass zu sein....

Unsere Reise ist nicht ganz zu Ende, wir fliegen in 8 Tagen zurück. Wollen noch etwas die Ostküste der Südinsel sehen, ein paar Menschen treffen. Das Abenteuer nach Hause kommen steht uns bevor.
Aber für diesen Blog ist es das Ende der Reise.

Danke, die ihr alle so fleißig gelesen habt, Kommentare abgegeben habt und mich dazu gebracht habt, am Schreiben zu bleiben. Ich hatte viel Freude daran zu wissen, dass ich anderen damit eine Freude mache. Und habe jetzt auch für uns ein Bilderbuch unserer Reise.

Unter dem Schild von Bluff stand -wo die Reise beginnt! Also auf, auf!

Journeys End!

20. Mrz, 2016

Angekommen, in Bluff, oberhalb des Leuchtturms, 3007 km von Cape Reinga entfernt. Marine, Antoine, Jim und Charlie teilen Tränen, Jauchzen und Hüpfen.

19. Mrz, 2016

Mit dem Sonnenaufgang geht es auf den Strand, wir brauchen Ebbe für die letzten Kilometer Strand. In Invercargill treffen wir lauter Wanderer wieder. Und da wir schon mittags ankommen, machen wir doch glatt noch einen kleinen Abendspaziergang von 10 km Richtung Bluff. Trampen zurück, so bleiben uns morgen nur noch 23 km, bis zum ehemals 3007km entfernten Ziel :-)